Solar-ABC
Solar-ABC – Begriffe einfach erklärt
Rund um Solarenergie und Photovoltaik tauchen viele Fachbegriffe auf. Im Solar-ABC erklären wir die wichtigsten Begriffe verständlich und kompakt.
So können Sie Zusammenhänge besser einordnen und sich Schritt für Schritt im Thema Solarenergie orientieren.
Bei einer Aufdachanlage werden die Solarmodule auf das bestehende Dach montiert. Diese Bauweise ist weit verbreitet, vergleichsweise kostengünstig und lässt sich auf vielen Dächern umsetzen.
Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom und stellt ihn später wieder zur Verfügung, zum Beispiel am Abend oder in der Nacht. So lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen.
Der Dach-Check prüft, ob ein Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Dabei werden unter anderem der Zustand des Dachs, die Statik, die Ausrichtung sowie mögliche Verschattungen beurteilt.
Ein professioneller Dach-Check schafft Klarheit darüber, ob das bestehende Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist oder ob vorgängig Massnahmen sinnvoll sind. Er bildet die Grundlage für eine sichere Planung und eine langfristig funktionierende Solaranlage.
👉 Wir bieten den Dach-Check an und unterstützen Sie dabei, die technischen und baulichen Voraussetzungen Ihres Dachs fundiert zu beurteilen.
Eigenverbrauch bedeutet, dass der selbst produzierte Solarstrom direkt im eigenen Haushalt genutzt wird. Ein hoher Eigenverbrauch erhöht die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage.
Bei der Einspeisung wird überschüssiger Solarstrom ins öffentliche Stromnetz abgegeben. Dafür erhalten Anlagenbetreiber eine Vergütung vom Netzbetreiber.
Die Einmalvergütung ist ein Förderbeitrag des Bundes für Photovoltaikanlagen. Sie wird einmalig ausbezahlt und über Pronovo abgewickelt.
Die Energiestrategie 2050 ist das energiepolitische Ziel der Schweiz. Sie setzt auf erneuerbare Energien, Energieeffizienz und den Ausbau der Photovoltaik.
Bei einer Fassadenanlage werden Solarmodule an der Gebäudehülle montiert. Diese Lösung eignet sich bei begrenzter Dachfläche oder als architektonisches Gestaltungselement.
Eine Indachanlage ersetzt einen Teil der Dacheindeckung. Die Solarmodule liegen bündig im Dach und wirken besonders ästhetisch und integriert.
Die Kilowattstunde ist eine Energieeinheit und zeigt, wie viel Strom produziert oder verbraucht wird, zum Beispiel pro Jahr.
Ein Einfamilienhaus verbraucht im Durchschnitt rund 4’000 bis 5’000 kWh Strom pro Jahr, je nach Haushaltsgrösse und Nutzung.
kWp beschreibt die maximale Leistung einer Photovoltaikanlage unter Standardbedingungen und dient dem Vergleich verschiedener Anlagen.
Eine LEG ermöglicht Eigentümergemeinschaften, Solarstrom gemeinsam zu produzieren und zu nutzen – auch über mehrere Gebäude hinweg.
Monitoring bezeichnet die laufende Überwachung der Solaranlage. Über Apps oder Online-Portale lässt sich die Stromproduktion jederzeit kontrollieren.
Photovoltaik bezeichnet die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom mithilfe von Solarzellen. Die Anlagen werden meist auf Dächern oder Fassaden installiert.
Pronovo ist die nationale Förderstelle für erneuerbare Energien in der Schweiz. Sie ist unter anderem für die Auszahlung der Einmalvergütung zuständig.
Eine Solaranlage besteht aus Solarmodulen, einem Wechselrichter und weiteren Komponenten zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie.
Ein Solarmodul besteht aus mehreren Solarzellen und wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um.
Die Solarzelle ist das Herzstück eines Solarmoduls. Sie besteht meist aus Silizium und erzeugt Strom durch Sonneneinstrahlung.
Der Wechselrichter wandelt den von der Solaranlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, damit der Strom im Haushalt genutzt werden kann.
Ein ZEV ermöglicht mehreren Parteien, Solarstrom gemeinsam zu nutzen, zum Beispiel in einem Mehrfamilienhaus.